rastatt

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Rechts die Höhenzüge des Schwarzwaldes und linksrheinisch das Panorama der Vogesen – diese Impressionen erwarten Radreisende, steuern sie auf Rastatt zu. Die Markgrafen von Baden residierten dereinst im hübschen, noch heute erhaltenen Stadtschloss. Markgraf Ludwig Wilhelm, von den Einheimischen liebevoll „Türkenlouis“ genannt, gab den Auftrag für die Umgestaltung seines vormals bescheidenen Jagdschlosses. Wer genau hinsieht, entdeckt das blitzeschleudernde Jupiterbildnis auf dem Dach. Die feurigen Grüße zielen eindeutig in Richtung Straßburg und machen die ehedem grassierende Rivalität der beiden Städte deutlich. Gleich neben der Residenz begrüßt Schloss Favorite seine Besucher. Das verspielte Lustschlösschen beherbergt eine beeindruckende Porzellankollektion. Die Landschaftsgärten um die markgräflichen Bauten sind heute jedermann zugänglich – auch mit dem Fahrrad können hübsche Abstecher gemacht werden. Unterhalb des gelbleuchtenden Wasserturms verlockt eine Lokalität zum Verweilen. Das wuchtige Bauwerk überragt die anderen Dächer Rastatts und gehört zu den am meisten fotografierten Ansichten der Region. Vormals fanden 670 Kubikmeter Wasser in seinem Inneren Platz.