Sie galt als eine der gefährlichsten Straßen des römischen Reichs und hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren: Die Via Mala schneidet sich tief in die malerische Bergwelt Graubündens ein und lässt den Blick auf rauschende Wassermassen und steile Felsflanken zu. Wer ihnen begegnen möchte, muss schwindelerregende Treppen hinabsteigen. Auf einer Länge von acht Kilometern zwängt sich der Hinterrhein unweit von Chur durch die Bergmassive und inspirierte die Menschen seit jeher. Romane und Verfilmungen sind dem „Schlechten Weg“, so die wörtliche Übersetzung des Schluchten-Namens, gewidmet. Die wohl bekanntesten Impressionen der Via Mala sammelte der gleichnamige Fernsehdreiteiler mit Mario Adorf. Der in der Eingangssequenz gezeigte Tunnel kann bei einer kleinen Wanderung gen Talgrund bestaunt werden. Der Tunnel vor der spektakulären Chlusenbrücke meint nicht nur ein atemberaubendes Fotomotiv – er zeugt auch von der Kühnheit seiner mittelalterlichen Erbauer. Sie machte es möglich, dass Pferdefuhrwerke die bizarre Schlucht ungehindert passieren konnten.

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