Muenster KonstanzVon 1414 bis 1418 kam es am Bodensee zum größten und bedeutungsschwangersten mittelalterlichen Kongress nördlich der Alpen. Das Konzil von Konstanz tagte in jenem mächtigen Gotteshaus und lenkte die katholische Kirche in eine neue Richtung. Der Konstanzer Münster schien für diese so wegweisende Veranstaltung der ideale Ort zu sein. Seine Grundmauern gehen auf das 6. Jahrhundert zurück und bezeugen die tiefe christliche Verwurzelung im deutschen Sprachraum. Neben der Lage am Rhein-Radweg ist es auch der durch Konstanz verlaufende Jakobsweg, der dem Sakralbau Besucher beschert. Die Pilger strömen der romanischen Mauritiusrotunde entgegen. Sie gilt als Schmuckstück des Kirchenraums und präsentiert einen hinreißenden Nachbau des Heiligen Grabs. An der Außenmauer dürfen Szenen aus dem Leben Jesu bestaunt werden. Seine Mutter Maria, sowie Ochs und Esel weisen auf die Weihnachtsgeschichte hin. Wer den Münster zu Gänze auf ein Foto bekommen möchte, sollte sich vor dem Nordwestportal aufstellen – der Anblick ist phänomenal!

Dataillierte Darstellungen zum Bau gibt es beim Arbeitskreis für Hausforschung