Von 1136 bis 1803 lebten, arbeiteten und forschten Mönche sowie Laienbrüder in Kloster Eberbach und machten es zu einem der bedeutendsten Konvente Europas. Die Bewohner lebten streng nach den Regeln des heiligen Benedikts und sollten selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Sie arbeiteten auf den Ländereien um Kloster Eberbach und ernährten sich von selbst erzeugten Produkten. Dieser Umstand machte das Konvent für den Adel unattraktiv. Gerade in die Laienbruderschaft traten vorwiegend einfache Bauern ein, die sich für ein Leben im Zölibat entschieden hatten. Ihnen war das Lesen von theologischen Texten verboten – dies blieb einzig den Mönchen vorbehalten. Beide Gruppierungen lebten getrennt voneinander und hatten sich in verschiedenen Bereichen des romanisch-gotischen Prunkbaus aufzuhalten. Ihre Innovationen in Puncto Weinanbau waren revolutionär – Kloster Eberbach gilt als Geburtsstätte der modernen Winzerei.

Zur offiziellen Seite des Klosters Eberbach