Im 19. Jahrhundert galt das Wasser der Drachenquelle in Bad Honnef als heilsam. Die Menschen pilgerten in Scharen an den Rhein und kurten in den mineralhaltigen Wogen. 1906 entdeckte man, dass die Fluten der Drachenquelle in Bad Honnef auch hervorragend munden und eine niederländische Getränkefirma erwarb die Vertriebsrechte. Nun trat die Drachenquelle ihren Siegeszug um die ganze Welt an. Die Holländer unterhielten zu jenem Zeitpunkt noch Kolonien in Asien und innerhalb der Karibik und belieferten ihre Untertanen mit dem begehrten Getränk. Die Drachenquelle in Bad Honnef sprudelt aus 250 Metern Tiefe an die Erdoberfläche. Ihren Namen verdankt sie dem Drachenfels, der wuchtig über dem Kurort thront. Dieser meint einen erstarrten Magma-Dom. Er liefert die heilenden Wirkstoffe, die das Mineralwasser berühmt machten.

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